Privates
Hinter der Bühne. Wer Sven wirklich ist – soweit man das von außen sagen kann.
Der Mensch
Papa Sven
Sven Väth ist nicht wegen seines Ruhms die Person die er ist. Er ist die Person die er ist – und deswegen hat er Ruhm. Das klingt simpel aber in der Musikbranche ist es das leider nicht. Wer ihm je begegnet ist, egal ob backstage oder zufällig auf Ibiza, erzählt dasselbe: Er ist echt. Kein Aufgesetztes, kein Star-Allüren. Einfach Sven.
Fakten & Charakterzüge
26. Oktober 1964 – jedes Jahr ein Grund zum Feiern. Und feiern kann er.
Seit den 90ern verbringt Sven große Teile des Jahres auf Ibiza. Nicht als Tourist – als Teil der Insel. Wer ihn dort erlebt hat weiß wie sehr er dazugehört.
Sven ist Vater. Sein Familienleben hält er bewusst aus der Öffentlichkeit heraus – und das verdient Respekt. Wer öffentlich Grenzen setzt, hält sie auch.
Wein ist eine seiner bekannten Leidenschaften. Guter Wein, gute Musik, gute Menschen – das klingt nach einem einfachen Rezept aber nicht jeder kriegt es hin.
In den späten Jahren hat Sven seinen Lebensstil bewusst geändert. Yoga, Ernährung, weniger Ausschweifungen. Er selbst spricht offen darüber – und man sieht es ihm an. Mit 60 macht er viele 30-Jährige neidisch.
Sven lacht viel. Laut. Herzlich. Wer ein Interview mit ihm gesehen hat weiß das er eine echte Ausstrahlung hat die ansteckend ist. Kein Pose, kein Performance.
Sven hört privat so ziemlich alles. Soul, Jazz, Klassik. Er ist kein Techno-Dogmatiker. Was gut ist ist gut – das war immer seine Haltung und sie hat ihn nie enttäuscht.
Er ist auf Instagram und Twitter aktiv – aber nie performativ. Keine endlosen Selfies, kein "Branding". Er postet wenn er was zu sagen hat. Und das macht es interessant.
Kleine Anekdoten
Es heißt dass Sven in den frühen Omen-Jahren manchmal drei, vier Tage am Stück im Club war – auflegen, essen, schlafen hinterm Mischpult, wieder auflegen. Ob das so stimmt weiß man nicht genau. Aber wer mal im Omen war glaubt es sofort.
Quelle: Szenegerüchte, Frankfurt 1990er
Ein befreundeter DJ erzählte mal in einem Interview: Er habe Sven gebeten, ein Set für einen kleinen privaten Geburtstag zu spielen. Sven sagte zu – und spielte vier Stunden lang so als wären 5000 Leute im Raum. Das sei sein Prinzip, er mache keinen Unterschied zwischen klein und groß.
Quelle: DJ-Gemeinschaft, Ibiza
Svens Plattenkoffer – auch im digitalen Zeitalter reist er noch mit Vinyl – soll Übergewichtgebühren an Flughäfen eine eigene Kostenstelle bei Cocoon eingebracht haben. Ungefähr so wie andere DJs für Hotels budgetieren, budgetiert das Sven-Team für Übergepäck.
Quelle: Tour-Crew, verschiedene
Auf Ibiza soll Sven regelmäßig an Sonnenauf- und -untergängen am Strand sitzen – allein oder mit ein paar Freunden, ohne Handy, ohne Kameras. Einfach da sein. Wer ihn dort trifft und anspricht berichtet, er nehme sich immer Zeit für ein Gespräch. Kein Bodyguard, keine Eile.
Quelle: Fans, Ibiza-Community
"Ich mache Musik nicht um berühmt zu sein. Ich mache Musik weil ich sie liebe. Das war 1984 so und das ist heute noch so."
– Sven Väth, sinngemäß aus verschiedenen Interviews
Ibiza – mehr als ein Ort
Ibiza ist für Sven kein Urlaubsziel und kein Business-Standort. Es ist ein Teil von ihm. Er hat die Insel mitgeprägt – durch Cocoon, durch sein Netzwerk, durch die Art wie er dort lebt. Gleichzeitig hat die Insel ihn geprägt. Diese Wechselseitigkeit sieht man wenn er über Ibiza spricht.
Das Amnesia, die Montagnächte, die Morgengrauen über dem Mittelmeer – das sind keine Kulissen für Sven. Das sind echte Erinnerungen, echte Nächte, echte Verbindungen zu Menschen aus der ganzen Welt. Wer Ibiza wirklich kennt versteht warum das mehr ist als ein Club.